Montag, 20. März 2017

!!Reallife!! Meine erste Woche im Praktikum

Hallo ihr Lieben,
da ich nun im Praktikum bin, habe ich mir gedacht, dass ihr vielleicht erfahren möchtet, wie meine erste Woche im Praktikum war. Seit Dienstag absolviere ich mein Praktikum in einer Kreativitätsgrundschule. Ich arbeite dort aber nicht die ganze Woche, sondern nur von Dienstag bis Freitag. Montags bin ich immer meiner Fachschule. Meine Arbeitszeiten im Praktikum sind teils doof, teils ganz gut. Ich arbeite drei Tage die Woche von 11:30 Uhr bis 17:30 Uhr und einen Tag von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr.


Aber auf der anderen Seite finde ich die Nachmittage mit den Kids lustig, denn wir Spielen UNO, Halli Galli oder wir malen und basteln. Es ist nie langweilig und das mag ich sehr gern. Obwohl die Kinder in manchen Situationen sehr laut sind – auch im Unterricht – so haben sie doch alle ihre Stärken und Schwächen. Mit einem der Jungs rede ich viel über Transformers. Soviel ich weiß, gibt es eine Serie, die ich aber noch nicht gesehen habe. Aber die vier Filme, die es schon zu sehen gibt, über die reden wir sehr viel.
Mit den Mädels rede ich oft über Schulfächer. Was ist ihr Lieblingsfach oder was mögen sie gar nicht.

Aber alle haben sie etwas, in dem sie gleich gut sind und das ist ihre Kreativität. Sie malen sehr gerne und freuen sich immer auf Kunst. Auch wenn es vielseitigen Unterricht gibt, so freuen sie sich darauf am meisten.
Kommen wir nun aber dazu, was genau meine Aufgabe in der Schule ist.
Ich begleite die Kinder im Unterricht, ich begleite sie zum Schwimmen, zum Essen und auch auf die Hofpause. Manchmal bin ich aber auch mit meiner Anleiterin unterwegs. Wir reden viel über die Art von Projekten, die ich gerne mit den Kindern für meine Facharbeit erarbeiten möchte.
Mein Projekt kann ich im Kreativraum, wenn es möglich ist, entwerfen. Ich möchte mit den Kindern ein Mobile basteln. Es soll aus drei Schwierigkeitsgraden bestehen. Ich habe euch hier drei Bilder raus gesucht, die ich bei Pinterest gefunden habe.
  
Ich finde, für die 1. bis 3. Klasse ist das machbar und ich glaube auch, dass sie dabei großen Spaß haben werden. Es ist etwas, was sie selbst entworfen haben. Sie bekommen keine Vorgaben, außer dass sie vier verschiedene Materialien benutzen müssen.
Wie ich meine Facharbeit nachher benennen werde, weiß ich noch nicht. Das ist meine Schwachstelle.

Für mich ist es aber wichtig, dass sie nicht nur ihre Kreativität fördern, sondern auch ihre Gruppendynamik.
Bevor ich aber mit dem Projekt anfangen kann, muss ich erst mit der Hortleitung sprechen und dann eine Ausschreibung für die 1. bis 3. Klasse in deren Klassenzimmer hängen.
Ich plane nicht mehr als 5 Kinder pro Klasse. Ich möchte gerne auf jedes Kind eingehen können. Einplanen würde ich gerne 45 Minuten. Sollten Kinder nicht fertig werden, können sie beim nächsten Mal dabei sein, um ihr Projekt zu beenden – denn kein Projekt soll unvollständig bleiben.
Bevor die Kinder aber mit dem Basteln anfangen können, müssen sie sich 4-6 Materialien aussuchen, wie ich oben schon erwähnt habe. Dazu zählen: Origami, Wolle, Stoff, selbst gebastelte Tiere aus Papier oder Pappe u.v.m.

Natürlich sind auch Buntstifte oder Filzer gern gesehen. Es dürfen auch Glitzersteine oder Sand verwendet werden. Es soll bunt und kreativ sein und es ist wichtig, dass es wirklich unterschiedliche Materialien sind. Jedes Material darf somit nur 1x vorkommen.
Wenn ich ein fertiges Mobile habe, werde ich euch natürlich eines zeigen. Denn mir ist wichtig, dass ich den Kindern auch ein selbst Gebautes vorstellen kann.
Das war meine erste Woche und ich freue mich auf die nächste.

Liebe Grüße
Lea <3

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen