Montag, 20. März 2017

[Rezension] Charlotte Link - Die Betrogene


Charlotte Link - Die Betrogene

>>Einsam wacht, wer um die Schuld weiß ...<<

Um ein glückliches Leben betrogen – so fühlt sich Kate Linville, Polizistin bei Scotland Yard. Kontaktscheu und einsam, gibt es nur einen Menschen, den sie liebt: ihren Vater. Als dieser in seinem Haus grausam ermordet wird, verliert Kate ihren letzten Halt. Da sie dem alkoholkranken Ermittler vor Ort nicht traut, macht sie sich selbst auf die Spur dieses mysteriösen Verbrechens. Und entlarvt die Vergangenheit ihres Vaters als Trugbild, denn er war nicht der, für den sie ihn hielt.




Guten Abend liebe Leser :)

Heute bekommt ihr von mir eine „negative“ Rezension. Wenn ihr Feedback geben wollt, wisst ihr ja, wo ihr hinschreiben dürft ;)

Nach mehreren Versuchen, das Buch von Charlotte Link zu lesen, muss ich gestehen, dass ich sehr enttäuscht bin.
Ich habe es nicht beendet, was eigentlich nicht wirklich für mich spricht, denn ich versuche immer ein Buch bis zum Schluss zu lesen. Aber es ging einfach nicht.Der Anfang hat mich nicht gepackt. Obwohl ich es dreimal versucht habe, fand ich schon den Beginn sehr ermüdend. Im ersten Kapitel geht es um einen kleinen Jungen, der sich als weltberühmter Rennfahrer sieht. Er rast mit seinem Fahrrad die einsame Straße entlang und er wähnt sich schon als Sieger. Was er nicht wusste: Es würde etwas passieren.

Im zweiten Kapitel geht es um einen pensionierten Polizisten. Dieser wird in seinem Haus überfallen. Erst am Ende des Kapitels wird ihm klar, dass ihn ein Schicksalsschlag aus seiner Karrierelaufbahn einholt. Im dritten Kapitel beginnt es dann mit einem jungen Mann, der kurz vor seinem Burnout steht. Ab diesem Zeitpunkt habe ­ich aufgehört weiterzulesen. Ich hatte die Befürchtung, dass in jedem weiteren Kapitel ein neuer Charakter vorkommt.

Ich bin der Meinung, dass die drei Personen etwas miteinander zu tun haben, aber dies hätte man auch im Laufe der Geschichte schreiben können. Oder der Fall des Polizisten im zweiten Kapitel: Ich finde, da hätte es weiter gehen müssen. Aber nein, es kam ein neuer Charakter im dritten Kapitel dazu.

Für mich ist das einfach nicht erklärlich. Ich bin eher der Typ Leser, der alles in chronologischer Reihenfolge liest.

Frau Links Schreibstil ist flüssig und gut leserlich. Darüber kann ich nicht klagen, dies gefällt mir an der Autorin persönlich sehr gut. Das Design für das Buch wurde sehr gut ausgewählt, denn ich konnte nicht erahnen, ob das nun ein Krimi, Thriller oder evtl. auch ein Liebesroman ist. Auch wenn ich es erst auf dem zweiten Blick gesehen habe: Auf dem Cover steht unten rechts, dass es dem Genre des Kriminalromans angehört.
Allen Charlotte Link Fans kann ich mit auf dem Weg gebe, dass sie gewiss gute Bücher veröffentlicht hat. Aber ich persönlich finde, dass jeder seine eigene Meinung vertreten darf. Ich habe einige Rezensionen auf Amazon gelesen, wo Kritiken von Rezensenten nicht besonders freundlich beantwortet wurden.


Ich sehe es so: Jeder Leser oder Blogger hat seinen eigenen Literaturgeschmack und muss seine eigene Meinung darüber vertreten dürfen – auch wenn es dem Autor oder der Autorin bzw. der Fangemeinde nicht gefällt.Falls euch also die negativen Kritiken nicht zusagen, dann blendet sie für euch einfach aus. Für andere Leser ist sie sicher sehr hilfreich, denn wenn ein Buch nur für „Gut“ befunden wird, ist das in meinen Augen nicht mehr ehrlich und für die Autorin nicht gerade förderlich. Denn konstruktive Kritik finde ich persönlich sehr wichtig für die Weiterentwicklung des Autors.


Liebe Grüße Lea


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