Montag, 20. März 2017

[Rezension] Lara Lorenz – Unsterbliche Jäger


Vor ein paar Wochen kam die liebe Lara Lorenz auf mich zu und bat mich, ihr erstes Buch „Unsterbliche Jäger“ zu rezensieren. Nachdem sie mich ausführlich darüber informiert hat, um was es in dem Buch geht, habe ich entschieden, es einfach mal zu lesen.
Das Buch hat 462 Seiten und ist immer abwechselnd aus der Sicht der zwei Hauptcharaktere Catherine und Pharrell geschrieben. Das Ganze spielt im Jahr 2038 und es geht hauptsächlich um die Jagd eines Mörders, der mich mehr als nur überrascht hat. Um wen es sich dabei handelt, das verrate ich euch nicht, das müsst ihr selbst lesen. Aber der Zusammenhang ist einfach grandios.
Lara Lorenz hat so viel über den Täter, den es im echten Leben gab und auch über die Zeit geschrieben, in der die Morde passierten, dass man genau lesen konnte, dass sie sehr gründlich recherchiert hat. Es ist nicht einfach so daher geschrieben, sondern es steckt sehr viel Arbeit in dem Buch. Mich persönlich fasziniert die Figur auch und ich habe selbst einiges über ihn recherchiert.

Am Anfang hat mich das Cover abgeschreckt und das habe ich ihr auch gesagt. Sie gab mir aber einen Hinweis, der mich über den Grund für das Cover aufklärte und ihr findet diesen Hinweis im Buch selbst.
Im Buch sind sehr viele Informationen vorhanden und es werden einige von euch abschrecken. Das war auch bei mir so, aber wenn ihr es lest, wisst ihr auch, warum diese so wichtig sind. Ohne diese Informationen versteht man die Kontexte einfach nicht.

Der Schreibstil von Lara ist sehr flüssig und da es ein Self-Publishing-Buch ist, kann man über gewisse Druckfehler wirklich hinwegsehen, denn dafür kann sie persönlich nämlich nichts, das passiert leider beim Druck. Die Beschreibung ihrer Charaktere ist ihr wirklich gut gelungen: Sie haben mich das ein oder andere Mal zum Lachen gebracht. In meinen Augen sind beide Charaktere so speziell, dass es kein Wunder ist, dass der Ältestenrat sie zusammen arbeiten lässt. Natürlich ist das nicht immer einfach, denn zwischen den beiden herrscht das reinste Katz und Maus Spiel und ganz ehrlich: Jeder von ihnen ist mal die Katze und mal die Maus und das ist das Herrliche daran. Cat mit ihrem selbstbewussten Auftreten und Pharrell, der ziemlich genervt von ihr sein kann. Aber mal ehrlich: Es wäre doch langweilig, wenn alles Friede, Freude, Eierkuchen wäre, oder?

Wenn ihr also Kampf, Liebe und Humor in einem haben wollt, dann solltet ihr das Buch von Lara Lorenz lesen. Ich freue mich persönlich schon auf den zweiten Teil und hoffe, dass er genau so gut wie der erste wird.
Bis bald
Lea

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