Montag, 20. März 2017

[Rezension] Linus Geschke – Die Akte Zodiac Teil 2-4



Ein herzliches Willkommen zu den letzten drei Bänden von Linus Geschke.
Ursprünglich war geplant, dass ich jedes der Bücher einzeln rezensiere. Aber die Bücher sind so kurz, dass es sich einfach nicht lohnt, alles einzeln zu rezensieren. Ich habe die letzten drei Teile auch ziemlich schnell durchgelesen. Der Spannungsfaktor war sehr groß und ich wollte unbedingt wissen, wer denn nun all die ganzen Morde begonnen hatte und wer so verrückt ist, den Zodiac Killer nachzuahmen.
Was ich dabei herausfand, verschlug mir echt die Sprache.

Die ganze Zeit hatte ich einen bestimmten Verdacht. Ich war mir zu 100% sicher, wer der Täter ist. Wie sehr ich mich getäuscht habe, merkte ich am Schluss des vierten Bandes.
In den drei Bänden ging es natürlich um die Verfolgung des Zodiac Killers. Die Kommissare Eva und Oliver sowie der Fallanalytiker Marco gehen einer Spur nach der anderen nach – dabei kommen sie dem Täter immer näher. Leider gehen ihre Erfolge auch wieder zurück, denn der „zweite“ Zodiac ist ihnen eine Spur voraus. Er ermordet einen Mann, der zur falschen Zeit am falschen Ort war. Weitere Liebespärchen verlieren ihr Leben und die Polizei weiß nicht mehr, wo hinten und vorne ist.

Eine Gruppe aus Teenagern interessieren sich so sehr für amerikanische Serienkiller, dass sie sich die „Sons of Sam“ nennen – benannt nach dem berühmten Serienkiller David Berkowitz, der in den 70er Jahren mehrere Morde begann. Die drei Jungen, die sich die „Sons of Sam“ nennen, wissen alles über den Zodiac Killer und wollen ihn selbst finden und die Lorbeeren dafür einheimsen. Dass nicht alles so läuft, wie sie denken, war von Anfang an klar.  Es geschahen Dinge, die ich nie für möglich gehalten und die mich wirklich überrascht haben.
Ich kann jedem Krimi und Thriller Liebhaber die Bücher von Linus Geschke empfehlen. Es lohnt sich, sie zu lesen, denn der Spannungsablauf der Geschichte geht nie verloren. Mir wurde nicht ein Mal langweilig – eher das Gegenteil. Ich wollte so schnell wie möglich wissen, wer der Täter ist.
Dass ich mit meiner Vermutung falsch lag, beruhigte mich. Denn das zeigte mir, wie gut der Autor mich in die Irre führen konnte.
Auch wenn ich von dem Buch sehr angetan bin, habe ich auch eine Kritik an Autor und Verlag.

Aus vier kleinen Büchern kann man ein Buch machen. Wenn ich mir persönlich die Bücher kaufen müsste, wäre ich schon etwas enttäuscht. Ich erwarte von E-Books, die 2,99€ kosten, dass sie schon über etwas mehr als nur 60 bis 90 Seiten verfügen.
Ich kann verstehen, dass man den Spannungsaufbau evtl. so beibehält, aber ich verstehe auch die Kritik der Amazon.de-Leser.
Zum Abschluss noch ein liebes Danke an den „Edel Elements“ Verlag:  Es hat mir sehr viel Spaß gemacht die Bücher zu lesen und ich weiß, dass ich noch mehr von Herrn Gescheke lesen werde. Eventuell gibt es ja noch mal eine kleine Zusammenarbeit zwischen uns.
Und an meine Leser: Vielleicht wollt ihr ja noch einen kleinen Kommentar im unteren Feld hinterlassen, ich würde mich freuen.

Liebe Grüße
Lea

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