Montag, 20. März 2017

[Rezension] Nicole Neubauer - Keller Kind




Nicole Neubauer - Keller Kind

In einer Münchener Altbau-Wohnung wurde die erfolgreiche Anwältin Rose Benninghoff mit durchgeschnittener Kehle in ihrer Wohnung gefunden. Einige Etagen tiefer, im Keller, wurde Oliver Baptist verstört und mit blutverschmierten Händen entdeckt. Da er sich jedoch an nichts mehr erinnern konnte, stellte sich die Frage: Ist er der Täter - oder ist er das Opfer?






Als ich das Buch las, hatte ich es im ersten Moment schwer, hinein zu kommen, aber nach nur zwei Seiten ließ es mich dann nicht mehr los.
Nicole Neubauer hat einen sehr schönen Schreibstil. Es geht nicht zu schnell voran, aber auch nicht zu langsam. Das Tempo war super und die Spannung bis zum Ende da.
Am Anfang dachte ich sofort: „Es kann ja nur die eine Person der Mörder sein!“ Aber dann kam der nächste Verdächtige und ich war der Meinung: „Ja, der war es, denn alle
Indizien sprechen für die Person!“, aber was dann raus kam, hätte ich nie für möglich
gehalten. Es war ein Mörder, den man nicht so schnell identifizieren konnte.
Jeder Ort und jede Stelle wurde von Frau Neubauer sehr gut beschrieben und ich habe mich schnell in dem Ort des Geschehens gesehen und konnte mir vieles vorstellen. Personen und Ort sind zwar frei erfunden worden, aber das Restaurant Waldfee existiert tatsächlich und ist sicherlich mal einen Besuch wert.


Auch die Polizeiarbeit von Hauptkommissar Waechter und seinen beiden Kollegen Brandl und Schuster hat sie gut beschrieben. Nicht nur ihre Arbeit, sondern auch ihr Privatleben spielt eine Rolle, welches nicht langweilig, sondern sehr spannend ist - eine gute Abwechslung zum Mord von Rose Benninghoff.
Ich kann jedem Krimi-Fan das Buch empfehlen, die Spannung bleibt bis zum Ende, es wird nicht langweilig, sondern nur noch interessanter und jeder wird überrascht sein, wer denn der wahre Mörder von Rose Benninghoff ist.

Liebe Grüße
Lea

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