Sonntag, 16. April 2017

[Rezension] Wilfried von Manstein - Green Net: Eine magische Reise

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Der 12jährige Mario ist ein »Baumflüsterer « − er erforscht das geheime Leben der Bäume, ihre Psychologie, ihre Kommunikation im »grünen Netz«. Als seine Mutter in einen Baum verwandelt wird, muss er tiefer in die magische Welt der Pflanzen eintauchen, als ihm lieb ist. Er gerät in einen Krieg zwischen einem terroristischen Baum, der die Menschheit vernichten will, weil sie die Natur zerstört, und dem Weltenbaum Yggdrasil, der den Menschen noch eine Chance geben mag.
Wird es dem Jungen nach vielen Abenteuern gelingen, den „bösen“ Baum zu besiegen?




Vor einiger Zeit habe ich eine Frage bekommen, ob ich das eBook „Green Net: Eine magische Reise“ lesen mag. Ich habe zugesagt, denn der Klappentext ist spannend und ich habe eine interessante Einleitung bekommen, die mich zum Lachen gebracht hat.

Jetzt, nachdem die Buchmesse vorbei ist und ich auch noch immer krankgeschrieben bin, wollte ich endlich die Rezension zu dem eBook verfassen.

Am Beginn der Geschichte geht es darum, dass der Vater von Mario erkrankt, worauf die Mutter nach einem Arzt sucht. Tage später, als sie zurückkehrte und den Arzt dabei hatte, waren Mario und sein Vater verschwunden. Stunden später fanden sie Mario in einem hohlen Baum – vom Vater jedoch fehlte jede Spur.

Gerlinde zog mit ihrem Sohn in die nördlichen Gefilde – was mit dem Vater passierte, weiß niemand.

Die Idee, Greenpeace, Fantasy und Zeitreise in einen Topf zu schmeißen ist ziemlich skurril – was aber nichts daran änderte, dass ich an manchen Stellen schmunzeln und an anderen skeptisch die Stirn zusammen zog.
Denn ganz ehrlich: Welches Kind spricht bitte mit 12 Jahren noch mit Bäumen und gibt diesen einen Namen?

Das habe ich mich auch gefragt und tauchte daher in die Welt von „Green Net“ ein. 

Ich mag den Schreibstil des Autors: Er ist flüssig und lebendig. Ich konnte mir den Ort im Regenwald sehr gut vorstellen. Auch mag ich die tropischen Gefilde sehr gerne.

Manches ging mir etwas zu schnell, aber ich verlor nie den Anschluss beim Durchlesen und das finde ich als Leser enorm wichtig.

Gleich zum Anfang der Geschichte ist man schon mittendrin und es hatte mich etwas verwirrt, was aber auch an meinem Rezensionsexemplar liegt, da ich es im PDF-Format habe und somit keinen Fließtext auf meinem Kindle. Aber mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt und ich fand es unglaublich spannend.

Gleich im ersten Kapitel geht es interessant her: Gerlinde sitzt mit dem berühmten Kinderpsychiater Robin de Winter auf der Terrasse und spricht über ihre Sorgen und Ängste, als plötzlich ein unbekannter Mann in das Haus einbricht und sie mit einer unbekannten Waffe verletzt. Mario, der seine Mutter abholen sollte, findet sie auf dem Boden: Was war geschehen?
Um das herauszufinden, empfehle ich euch, das Buch zu lesen.

Kommen wir aber noch zum Cover und dem Klappentext:
Das Cover ist nicht ganz so meins. Wenn ich es nur wegen des Covers kaufen würde, käme es erst gar nicht in meinen Schrank. Der Klappentext sagt leider auch nicht ganz so viel aus. Da ich aber eine interessante Mail mit einer super Einleitung bekommen habe, gibt es dafür einen Pluspunkt.

Von mir bekommt das Buch daher 4 von 5 Sternen.

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