Montag, 19. Juni 2017

[Rezension] Monika Felten - Die Königin der Schwerter


Monika Felten - Die Königin der Schwerter




Bei einer Auktion ersteigert die Journalistin Sandra Thorsten eine Affenskulptur mit mysteriösen Schriftzeichen. Sie ahnt nicht, dass sie damit eine unheimliche Macht zum Leben erweckt. Die geheimnisvolle Figur führt die in das phantastische Reich Benize. Auf einer abenteuerlichen Reise durch eine Welt grausamer Dämonen verändert sie sich in die Persönlichkeit der archaischen Priesterkönigin Tarife, die das Land Jahrhunderte zuvor beherrschte und in ein dunkles Zeitalter stürzte. Um Benize vor einem furchtbaren Schicksal zu bewahren, müssen sich Gegenspieler verbünden und Feinde zu Freunden werden…




Als ich den Klappentext las, war ich wirklich fasziniert. Doch spätestens nach dem Prolog war ich es weniger. Ich muss gestehen, dass mir die Stellen, wo es um Sandra geht, wirklich gut gefielen, doch als es dann ins Reich Benize wechselte, war es für mich persönlich weniger spannend: Benize ist eine Parallelwelt, die mir weniger zusagte. Ich konnte mir zuvor auch nichts unter der Welt Benize vorstellen: Weder, wie es dort aussieht, noch wie die Menschen dort leben, was sie tragen oder wie ihre Häuser gebaut sind und ihre Umgebung gestaltet ist.

Ich habe ca. 212 Seiten gelesen, aber ich muss gestehen, dass mir das dies nicht zusagt. In jedem Kapitel wechselt die Autorin immer wieder von einem Ort zum anderen. Das macht mich ganz ‚wirr im Kopf‘, denn gerade wenn es bei Sandra spannend wird, bin ich plötzlich in Benize, was mich persönlich sehr stört.

Ich finde, dass sie erst etwas zu Benize schreiben und dann in unsere Welt zu Sandra wechseln sollte, denn so wäre das alles viel verständlicher und einfacher zu lesen.

Positiv ist, dass die Autorin einen flüssigen Schreibstil besitzt, der sich insgesamt gut liest.
Das neue Cover - ich kenne es noch in grün - finde ich sehr schön, hat das Buch inhaltlich aber nicht retten können.
Daher kann ich für dieses Buch nur 2 Sterne geben.
Wem jedoch solche Geschichten liegen, der kann ja zumindest einmal Probelesen.

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