Mittwoch, 28. Juni 2017

[Rezension] Nicola Yoon - Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt...


Du neben mir und zwischen und die ganze Welt…

Wenn der Drang, die Welt zu entdecken dich plötzlich überkommt, versuchst du alles was in deiner Macht steht, um diesen nachzukommen – auch wenn die Folgen für dich unerwartet sind.

Madeline ist 17 Jahre alt und leidet an einer seltenen Immunkrankheit. Sie hat ihr zuhause noch nie verlassen und bis jetzt war das für sie auch kein Problem. Bis sie Oliver, den neuen Nachbar kennen lernt…








Immer wieder denke ich mir: Romane sind nicht so mein Ding.
Dann habe ich dieses Buch gelesen und ich wurde wieder eines Besseren belehrt.
Wie kam es dazu, dass ich mich gerade für dieses Buch entschieden habe?
Ganz einfach. Mein Freund hat das Buch auf Englisch gelesen und mich gebeten, es doch mal auf Deutsch zu lesen. Ich tat ihm den Gefallen und fragte beim Bloggerportal an, ob noch Kontingente für das Buch vorhanden seien und ich hatte großes Glück.

Als ich das Buch in den Händen hielt, war ich schon von dem Cover überrascht.
Das Cover ist sehr gut gestaltet und auch, wenn es ein Filmcover ist, habe ich nicht gerade diese Illustration vor Augen gehabt, sondern ich habe mir ein eigenes Bild über die beiden Charaktere Madeline und Oliver gemacht. 

Sich in einen Charakter hineinzuversetzen, ist nicht immer einfach. Manche Autoren schaffen es, ihre Protagonisten so gut zu beschreiben, dass es mir recht leicht fällt. Andere Autoren schaffen es gar nicht und ich frage mich dann immer wieder, was denkt die Protagonistin gerade – oder der Protagonist.
Nicola Yoon hat es geschafft, Madeline so viel Persönlichkeit zu schenken, dass ich mich sehr gut in sie und ihre Situation hinein fühlen konnte. Auch wie sie das tagtägliche Leben von Madeline beschreibt, war interessant. Dennoch kam mir die eine oder andere Frage.

1.     Madeline hat eine Immunkrankheit – wie kann sie behandelt werden?
2.     Warum hat niemals jemand gefragt, warum Madeline nicht in die Schule geht?
3.     Warum geht sie so locker mit all dem um?

Das hier sind jetzt nur drei Fragen, doch in meinem Kopf sind so viele Fragen, die ich mir stelle, dass ich euch mit jeder weiteren Frage spoilern würde.

In der Mitte des Buches habe ich auch das Gefühl gehabt, dass es einen Sprung gab. Als wenn die Autorin etwas schnell aufschreiben musste, aber nur eine begrenzte Anzahl an Seiten zur Verfügung hat. Vielleicht versteht ihr was ich meine, wenn ihr das Buch selbst gelesen habt.

Für mich bekommt das Buch 3,5 Sterne.

Ich mag die Geschichte an sich, aber mir vielen einfach zu viele Details.

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