Sonntag, 9. Juli 2017

[Rezension] Jennifer Estep – Frostkuss (Mythos Academy I)



Jennifer Estep – Frostkuss (Mythos Academy I)

>>Mein Name ist Gwen Frost. Sobald ich einen Menschen berühre, sehe ich seine Erinnerungen und seine Vergangenheit vor mir – alles, was er erlebt oder gefühlt hat. Ich kenne seine geheimsten Wünsche und Sehnsüchte ..
Doch diese Gabe ist ein Fluch. Wenn der Kerl, den ich küsse, an eine andere denkt. Oder wenn ein Mädchen ermordet wurde, und ich die Einzige bin, die ihren Mörder kennt…<<



…wäre es für mich eine Qual, eine Gabe wie Gwen Frost zu besitzen?

Ja, ich glaube das wäre es. Ich könnte niemanden mehr berühren. Weder meine Freunde, meinen Freund noch meine Familie – geschweige denn von fremden Menschen. Wobei man diese ja auch nur in den seltensten Fällen berührt.


Das Buch wird aus der „Ich – Perspektive“ gelesen, also aus Gwens Sicht. Sie beschreibt ihre Art der Sicht so gut, dass ich oft das Gefühl hatte, ich würde neben ihr laufen und alles aus erster Hand erleben. Obwohl Gwen sehr selbstbewusst ist und sich nicht von den anderen auf der Nase herumtanzen lässt, so ist sie dennoch eine Außenseiterin und niemand will etwas mit ihr zu tun haben.

"All diese Mythen, all diese Legenden, all diese Magie ist real.Sie ist ein Teil von uns und gehört zu uns" Daphne S.207

Bevor Gwen nach Mythos kam, ging sie auf eine ganz normale High School, aber durch den Tod ihrer Mutter – die bei einem Unfall starb – war ihre Grandma der Meinung, dass es ihr in Mythos besser ginge. Gwen ist da zwar nicht ganz ihrer Meinung, beugt sich aber ihrem Schicksal – dennoch besucht sie ihre Grandma jeden Mittwoch.

Neben Gwen taucht auch noch Daphne die Walküre auf, die zu Beginn noch nicht wirklich von Gwen begeistert ist, was sich aber im Laufe der Geschichte ändert. Wie? Das müsst ihr selbst herausfinden.
Als nächstes hätten wir Logan: Logan ist der Typ, dem wir selbst alle hinterherlaufen würden. Er ist sehr selbstbewusst, weiß um seine Ausstrahlung für Mädchen und ist ein Spartaner. Schnell und tödlich – genau dies liegt in seiner Natur. Was er mit Gwen zu tun hat? Das verrate ich euch nicht ;)
Und zum Schluss haben wir Carsen: Dieser ist nicht gerade der Typ, der die Mädchen wie Motten das Licht anzieht, was aber weniger schlimm ist, denn Carsen hat einen Schwarm. Und genau da beginnt alles. Mit Carsen, Daphne und Logan.


"Angeblich waren die Mauer und das Tor verzaubert, getränkt mit magischen Sprüchen und anderem Hokuspkus, sodass nur Leute die berechtigt waren, sich in der Akademie aufzuhalten - Schüler, Lehrer und so weiter -, das Tor durchqueren konnten." Gwen S. 27

Ich habe das Buch angefangen, als ich beim Sport war und dann konnte ich bald nicht mehr aufhören zu lesen. Es liest sich sehr fließend, der Schreibstil ist unterhaltsam und anschaulich formuliert. In manchen Situationen habe ich mich Gwen sehr nahe gefühlt und ich würde in vielen Situationen genauso wie sie reagieren. Was sie erlebt, prägt sie nicht nur, sondern verändert sie auch.

Da ich wissen wollte, wie es in Buch II weiter ging, habe ich es mir gekauft und in zwei Tagen durchgelesen. Band III habe ich auf dem Kindle schon begonnen und es dauert nicht mehr lange, dann steht auch dieses in meinem Bücherregal.

Wenn ihr auf Fantasy, Mythen, Geschichten und Young Adult steht, dann ist dieses Buch genau das richtige für euch. Bis jetzt hat es mich überzeugt. Hoffen wir, dass es auch die anderen tun.



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