Dienstag, 21. März 2017

Carlsen Challenge 2017


Ich habe bei Annas Seite eine Lese Challange gefunden, die mir sicherlich großen Spaß machen wird.
Es geht um die Carlsen Challenge 2017 an der jeder Teilnehmen kann.

Regeln


  • Die Challenge beginnt am 01.01.2017 und geht bis zum 31.12.2017.
  • Ziel ist es, so viele Bücher bzw. so viele Seiten wie möglich aus dem Verlagshaus Carlsen zu lesen.
  • Es zählen folglich alle Bücher aus den folgenden Verlagen: Carlsen, Carlsen Comic, Carlsen Manga, Chickenhouse, impress, Dark Diamonds und Königskinder.
  • Alle Bücher ab 100 Seiten zählen als ein gelesenes Buch.
  • Alle Bücher unter 100 Seiten dürft ihr zwar nicht als gelesenes Buch zählen, aber zu euren gelesenen Seiten addieren.
  • Bei allen Büchern besteht Rezensionspflicht. Die Rezensionen reicht ihr über ein Formular ein, das ab dem 01.01.2017 für euch bereit steht.
  • Neben dem Lesen von Büchern aus dem Carlsen Verlag wird es über das Jahr verteilt Aufgaben und Gewinnspiele geben, bei denen ihr zum einen Bücher aus dem Verlag gewinnen könnte, zum anderen gibt es bei anderen Aufgaben auch Bonusbücher oder -seiten für eure Wertung. Diese besonderen Aktionen wird es abwechselnd bei mir oder Nenya geben und Social Media Kanäle werden darüber hinaus eingebunden.
  • Jeden Monat wird es, abwechselnd auf meinem (Miss Foxy reads) und Nenyas Blog, einen Monatsrückblick mit dem aktuellen Stand geben.
  • Die Gewinner der Challenge werden von uns im Januar 2018 bekanntgegeben.
Der Hashtag für die Challenge ist #CarlsenChallenge2017. Wir freuen uns über eure Bilder und Postings auf den Social Media Kanälen.

Gelesene Bücher: 

Montag, 20. März 2017

[Rezension] Eric Berg – Das Küstengrab

 Zum ersten Mal nach 23 Jahren kehrt Lea in ihr winziges Heimatdorf auf der Insel Poel zurück. Doch der Besuch endet in einem schrecklichen Unglück. Bei einem rätselhaften Unfall kommt Leas Schwester ums Leben, Lea selbst wird schwer verletzt und leidet seither an Amnesie. 

Vier Monate nach dem Unfall reist Lea gegen den ausdrücklichen Rat ihrer Ärztin erneut nach Poel. Sie will herausfinden, was sie im Mai auf die Insel führte und wie es zu dem Unfall kommen konnte. Sie selbst kann sich an diese Zeit auf Poel nicht erinnern und ist auf die Hilfe ihrer alten Freunde angewiesen – doch deren Berichte widersprechen sich. Die Jugendfreunde scheinen ein Geheimnis vor Lea zu verbergen, das weit in ihre gemeinsame Vergangenheit reicht …


Eigentlich bin ich ein großer Fan von Eric Bergs Bücher, aber dieses Mal fand ich das Buch „Das Küstengrab“ nicht ganz so spannend. Da das Buch auf der Insel Poel spielt, in der Nähe von Wismar, hat es mich schon sehr in den Bann gezogen. Herr Berg hat die Landschaft um und auf Poel sehr gut eingefangen. Weniger gut war die Geschichte an sich: Ich war sehr oft verwirrt von den Jugendfreunden Leas. Auch die Rückblende, die es zwischenzeitlich gab, verwirrte mich manchmal, denn ich verstand zunächst viele Zusammenhänge nicht, die mir erst später klar wurden.

Die Amnesie, von der Lea betroffen ist, war klasse geschrieben. Ich konnte mir ihre Verzweiflung und ihren Mut, die Dinge zu erfahren, um Klarheit in ihren Gedanken zu bekommen, sehr gut vorstellen. Was aus Leas Jugendfreunden geworden ist, fand ich seltsam: Ein Landarzt, ein Selfmade-Milionär, eine drogensüchtige Schauspielerin, die in die Heimat zurück flüchtete, ein depressiver Psychopath und eine bösartige Putzfrau. Das ist aber nicht alles: Lea will wissen, was mit ihrem Jugendfreund, der ganz am Anfang der Geschichte vorkommt, passiert. Dass sie dabei auf Geheimnisse stößt, die lieber vergessen geblieben wären, ahnt sie nicht.

Es gab Stellen im Buch, die fand ich unglaublich spannend. Wie das Leben von Lea vor ihrem Unfall. Andere Szenen im Buch waren weniger spannend, aber notwendig: Zum Beispiel das Zusammentreffen der beiden Schwestern.
Von mir bekommt das Buch 3 Sterne.

Liebe Grüße

Lea

[Rezenion] Abbi W. Reed – Chasing Home (Mit dir allein)


Abbi W. Reed - Chasing Home

Als Lincoln Hall erfährt, dass sein Vater, den er seit zwanzig Jahren nicht gesehen hat, gestorben ist, überlegt er nicht lange, sondern packt seine Sachen und fährt los. Mitten in der Nacht erreicht er die Farm seines Vaters und staunt nicht schlecht, als ein attraktiver Unbekannter ihn wenig herzlich begrüßt. Chase ist ruppig, übellaunig und verdammt sexy – und sein Stiefbruder ...

Zu wissen, dass sein Vater tot ist, den man seit mehr als 20 Jahren nicht gesehen hat, ist nicht leicht. Lincoln, Autor von sehr erfolgreichen Büchern, hat sich vorgenommen, trotz des Anrufs nicht auf die Farm seines Vaters zu fahren. Denn was soll er auch da? Sein Vater war abgehauen und hatte ihn mit seiner Mutter alleine gelassen, als er noch klein war. Dennoch beschloss er in einer Kurzschlussreaktion, doch noch hinzufahren und landet mitten in der Nacht vor einem alten Haus: Bei Chase, seinem Stiefbruder. Sein Vater hatte Chase Mutter geheiratet und ihn somit großgezogen. Für Chase war er sein Dad und dieser ist natürlich nicht begeistert davon, dass Lincoln plötzlich auftaucht.





Immer wieder geraten die beiden Männer aneinander, bis es zum ersten Mal geschah: Sie küssten sich und schliefen miteinander. Lincoln, der immer sehr gerne unabhängig ist, verliebt sich in seinen Stiefbruder und weiß, dass dies nur alles schlimmer macht.
Eine spannende und erotische Geschichte über zwei Halbbrüder, die nicht mit, aber auch nicht ohne einander können. Lincoln lernt viel über das Leben auf dem Land und die Liebe. Chase lernt viel über Vertrauen und Verrat. Das Buch ist aus der Sicht von Lincoln geschrieben.

Das Buch habe ich in zwei Tagen gelesen, aber ich glaube, dass dies auch an einem Tat zu packen ist.
Es war mein erster Gay-Roman, der mich gefesselt hat. Ich kann ihn also gewissenhaft mit 5 Sternen weiterempfehlen.. ;)

Liebe Grüße
Lea

[Renzension] Rennie Airth – Orte der Finsternis


Surrey, Sommer 1932. Wie Vorboten kommender Schrecken liegen Gewitterwolken über der ländlichen Idylle, als die kleine Alice Bridger spurlos verschwindet. Auch John Madden, ehemals Inspector bei Scotland Yard, schaltet sich in die Suche ein und findet schließlich die grausam zugerichtete Leiche des Mädchens. Bei ihrem Anblick ahnt Madden, dass der Täter nicht zum ersten Mal gemordet hat – und nicht zum letzten Mal. Eine Befürchtung, die sich auf schockierende Weise bestätigt …

Surrey, Inspector und Scotland Yard sind in meinen Augen immer die besten Voraussetzungen für einen richtig guten Krimi oder Thriller – nur nicht für dieses Buch.
Nach mehreren Anläufen habe ich das Buch dann doch immer wieder abgebrochen. Eigentlich schade, denn eigentlich lese ich Geschichten von der Insel sehr gerne. Besonders, wenn sie in der Zeit um 1930 spielen.

Leider konnte mich der Anfang nicht wirklich begeistern. Dabei hat der Autor sich wirklich große Mühe gegeben, das Buch authentisch zu schreiben. Vielleicht lag es auch an mir selbst, dass ich keine Verbindung zur Geschichte aufbauen konnte. Mir fehlte der visuelle Aufbau der Kulissen in meinem Kopf. Mit meinen Gedanken bin ich immer sehr gerne am Ort des Geschehens dabei, damit ich mir ein besseres Bild machen kann. Aber das einzige, was mir gelang, war der Weg des Ehepaares, den sie am Anfang der Geschichte fuhren sowie der Wald, in dem der Inspector seine Untersuchungen begann.

Leider verschwamm danach alles vor meinen inneren Augen und ich wusste: So wird das nichts. Also habe ich das Buch nach dem dritten Mal lesen aufgegeben, denn es bringt nichts, wenn ich mich zum Lesen zwinge und dem Buch eine komplett falsche Rezension schreibe. Somit bekommt das Buch von mir nur einen Stern.

Schicke euch liebe Grüße
Lea

[Rezension] Eva Fürst – Der Mädchenflüsterer


Ein kalter Novembermorgen. Eine Mutter öffnet einen rosafarbenen Brief, der vor ihrer Haustür liegt.Darin entdeckt sie die Handschrift ihrer seit Jahren vermissten Tochter – und einen verzweifelten Hilferuf ... Gleichzeitig untersucht Rechtsmedizinerin Maja Heuberger eine grausam zugerichtete Leiche. Die Obduktion ergibt, dass es sich um das Skelett jenes vermissten Mädchens handelt, allerdings ist es seit sechs Jahren tot. Niemand anderes als ihr Mörder kann den grausamen Hilferuf an ihre Mutter gesandt haben. Doch der Brief bleibt nicht der einzige, und als auch Maja Heuberger einen erhält, ist klar, dass sie den Mörder höchstpersönlich fassen muss.


Das nenne ich einen Psychothriller.
Eigentlich war die Rezension – so wie einige andere auch – schon fertig, aber leider gab es ein Problem an meinem Computer und ich konnte die Daten nicht mehr retten.
ABER ich kann mich Gott sei Dank noch an vieles erinnern.
Als ich den Anfang der Geschichte gelesen habe, dachte ich mir sofort: „Wie würde ich als Mutter damit umgehen, einen Brief von meiner Tochter zu erhalten, die nach Hilfe ruft?“ Ehrlich gesagt: Ich weiß es nicht. Vielleicht würde ich genauso reagieren, wie es die Mutter getan hat – vielleicht auch nicht. Das könnte ich niemals voraus sagen und ich denke, dass viele andere das auch nicht können.

Maja Heuberger ist Gerichtsmedizinerin und arbeitet für das dortige Polizeiamt. Sie versucht mit allen Mitteln, die ihr zur Verfügung stehen, dem Täter auf die Spur zu kommen. Leichter gesagt als getan: Denn sie hat immer das Gefühl, dass ein wichtiger Teil in diesem ganzen Puzzle fehlt.
Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass die Tatorte sehr detailliert beschrieben worden sind.

Glauchau, Meerane, Chemnitz und Zwickau. Sie alle liegen in Sachsen und auch nicht weit von Berlin entfernt. Manchmal juckt es mir in den Finger, die Orte zu besuchen, nur um vielleicht selbst zu erleben, wie es sich selbst für die Autorin angefühlt haben muss.
Wer also gute Psychothriller liebt, ist hier genau richtig.
Das Buch bekommt von mir 5 Sterne.

Liebe Grüße
Lea

[Rezension] Emely Byron – Das Herz und die Dunkelheit „Der Fluch der Ewigen“


Als die introvertierte Jordis eines Abends in einer Bar den attraktiven Cayden kennenlernt, ahnt sie noch nichts von den lebensverändernden Folgen ihrer Begegnung. Die Verbindung zu dem mysteriösen Mann mit den silbernen Augen reißt nicht ab - immer wieder scheint das Schicksal sie zusammenzutreiben. Als Jordis endlich hinter sein Geheimnis kommt, ist es fast zu spät: Cayden ist Teil einer Macht, die so alt ist wie die Menschheit selbst ... und ebenso lebensgefährlich ...

Emely Byron hat vor „Das Herz und die Dunkelheit“ noch drei weitere Bücher der Reihe „Der Fluch der Ewigen.“  veröffentlich und dies ist mittlerweile der vierte Teil. Ich habe das Buch gelesen, ohne zu wissen, dass es noch drei weitere Vorgänger gibt. Bei dem Buch braucht man jedoch keine Vorkenntnisse zur Handlung.
Bei einem Junggesellenabschied trifft Jordis auf Cayden, der sie alleine durch sein Aussehen abschreckt und verunsichert und dabei soll sie ihn doch ansprechen – so wollen es ihre Freundinnen. Genau in dem Moment nimmt die Geschichte ihren Lauf. Denn Jordis, so sehr sie es auch versucht, kann Cayden einfach nicht vergessen.

Je mehr sie sich zufällig über den Weg laufen und je mehr sie über ihn nachdenkt, desto widersprüchlicher werden ihre Gefühle. Kann sie dem entfliehen oder gerät sie immer tiefer in die Dunkelheit, die Cayden umgibt?
Ich habe das Buch als eBook Version gelesen und ich finde es in schwarz-weiß genauso schön wie in Farbe.

Es hat eine mystische Ausstrahlung sowie eine beruhigende Wirkung, was an dem hell-dunklen  Kontrast liegt. Das Mädchen auf dem Cover ist für mich der weibliche Hauptcharakter, denn so stelle ich mir Jordis vor.
Ich kann euch das Buch daher nur empfehlen.

Von mir bekommt es fünf Sterne.
Liebe Grüße, Lea

[Rezension] Lara Lorenz – Unsterbliche Jäger


Vor ein paar Wochen kam die liebe Lara Lorenz auf mich zu und bat mich, ihr erstes Buch „Unsterbliche Jäger“ zu rezensieren. Nachdem sie mich ausführlich darüber informiert hat, um was es in dem Buch geht, habe ich entschieden, es einfach mal zu lesen.
Das Buch hat 462 Seiten und ist immer abwechselnd aus der Sicht der zwei Hauptcharaktere Catherine und Pharrell geschrieben. Das Ganze spielt im Jahr 2038 und es geht hauptsächlich um die Jagd eines Mörders, der mich mehr als nur überrascht hat. Um wen es sich dabei handelt, das verrate ich euch nicht, das müsst ihr selbst lesen. Aber der Zusammenhang ist einfach grandios.
Lara Lorenz hat so viel über den Täter, den es im echten Leben gab und auch über die Zeit geschrieben, in der die Morde passierten, dass man genau lesen konnte, dass sie sehr gründlich recherchiert hat. Es ist nicht einfach so daher geschrieben, sondern es steckt sehr viel Arbeit in dem Buch. Mich persönlich fasziniert die Figur auch und ich habe selbst einiges über ihn recherchiert.

Am Anfang hat mich das Cover abgeschreckt und das habe ich ihr auch gesagt. Sie gab mir aber einen Hinweis, der mich über den Grund für das Cover aufklärte und ihr findet diesen Hinweis im Buch selbst.
Im Buch sind sehr viele Informationen vorhanden und es werden einige von euch abschrecken. Das war auch bei mir so, aber wenn ihr es lest, wisst ihr auch, warum diese so wichtig sind. Ohne diese Informationen versteht man die Kontexte einfach nicht.

Der Schreibstil von Lara ist sehr flüssig und da es ein Self-Publishing-Buch ist, kann man über gewisse Druckfehler wirklich hinwegsehen, denn dafür kann sie persönlich nämlich nichts, das passiert leider beim Druck. Die Beschreibung ihrer Charaktere ist ihr wirklich gut gelungen: Sie haben mich das ein oder andere Mal zum Lachen gebracht. In meinen Augen sind beide Charaktere so speziell, dass es kein Wunder ist, dass der Ältestenrat sie zusammen arbeiten lässt. Natürlich ist das nicht immer einfach, denn zwischen den beiden herrscht das reinste Katz und Maus Spiel und ganz ehrlich: Jeder von ihnen ist mal die Katze und mal die Maus und das ist das Herrliche daran. Cat mit ihrem selbstbewussten Auftreten und Pharrell, der ziemlich genervt von ihr sein kann. Aber mal ehrlich: Es wäre doch langweilig, wenn alles Friede, Freude, Eierkuchen wäre, oder?

Wenn ihr also Kampf, Liebe und Humor in einem haben wollt, dann solltet ihr das Buch von Lara Lorenz lesen. Ich freue mich persönlich schon auf den zweiten Teil und hoffe, dass er genau so gut wie der erste wird.
Bis bald
Lea

!!Reallife!! Manchmal ist das Leben echt unfair!!

Aber wäre das Leben fair, wo bliebe dann der Spaß, sich darüber aufzuregen. Nichts im Leben ist perfekt und das ist gut so.
Ich bin jetzt in meiner vierten Woche im Praktikum und bin die erste Woche krank.
Für mich gibt es nichts Schlimmeres als zuhause bleiben zu müssen. Aber ich hatte in der letzten Woche schon Ohren- und Halsschmerzen und da bei uns viele krank sind, stecken wir uns gegenseitig an. Also habe ich für mich entschieden, nach langem Zureden der anderen, endlich mal zuhause zu bleiben. Natürlich plagt mich sofort das schlechte Gewissen, denn andere sind auch krank und gehen arbeiten. Aber dann denke ich mir auch, lieber jetzt zuhause bleiben, als später für längere Zeit krank bin und in einem Beruf mit Kindern, lässt es sich oft nicht vermeiden – leider.

Aber ich bin nicht ganz unproduktiv: Ich habe mir ja schon am Anfang meiner Ausbildung darüber nachgedacht, was ich in meiner Facharbeit schreiben möchte. Heute habe ich das erste Thema für mich entdeckt, mit dem ich mich anfreunden kann.
Grob gesagt: Es geht um die sozial-emotionalen Kompetenzen der Kinder. Damit habe ich sicherlich ein gutes Thema aufgegriffen. Es gibt immer noch Kinder, die Schwierigkeiten darin haben, die Gefühle der Menschen um sich herum wahrzunehmen oder darauf zu achten, dass Kinder in ihrer Umgebung andere Merkmale als sie selbst aufweisen. Zum Beispiel beim Rumtoben oder Fußball spielen. Manchmal fehlt ihnen auch das Verständnis für Regeln. Warum darf ich dies und jenes nicht? Was kann passieren, wenn ich es doch tue?

Es gibt so viele Bereiche, die ich ansprechen kann und das habe ich mir fest vorgenommen.
In der letzten Woche ist mir etwas sehr Schönes auf Arbeit passiert. Ich war im Späthort und hatte Feierabend. Zwei meiner Jungs – aus meiner Klasse – waren noch da und eine Mutter saß neben ihrem Sohn. Ich habe den beiden Tschüss gesagt und sie haben gesagt: „Bis Montag!“, aber ich bin montags nie in der Schule, da ich da selber zur Schule muss. Also habe ich mich bis Dienstag verabschiedet. Ich sagte auch der Mutter Tschüss, die mich plötzlich anlächelte und sagte „Ach, sie sind die Praktikantin, die so beliebt ist.“ Ich war im ersten Moment ziemlich erschrocken über diese Aussage, denn das hätte ich nicht erwartet. Eigentlich bin ich jemand, der eben nicht auffällt, aber anscheinend habe ich bei den Jungs aus meiner Klasse ein Stein im Brett. Ich bin also mit einem riesen Grinsen im Gesicht nach Hause gefahren und habe es natürlich gleich auf Facebook geteilt. In einer Sache bin ich den Teenies heute noch gleichgestellt: Die Sucht der „Social Media“. Aber hey: Warum auch nicht? Ich meine: Ich blogge, da darf ich das ruhig richtig genießen und ausleben.

Alles in allem sind die ersten drei Wochen wirklich schön gewesen und ich hoffe, dass die nächsten 16 Wochen genauso schön werden. Vielleicht kann ich mit den Kindern ja auf Klassenfahrt fahren, falls es natürlich nicht möglich ist, da die Schule für mich zahlen müsste, werde ich die Tage in einer anderen Klasse verbringen.
Kommen wir zu meiner kommenden Woche. Sie wird nicht ganz so entspannt. Am Montag ist die Beerdigung meiner Mutter und ich glaube, dass mich das noch mal richtig runterreißen wird. Ich habe den Tag danach – also den Dienstag – frei, um mich noch mal so richtig damit auseinander setzten zu können.

Wir haben das Wochenende jetzt auch die Wohnung von ihr komplett leer geräumt. Es steht alles bei mir oder meiner Schwester im Keller. Das Gefühl, was ich gestern hatte, als wir den Rest holten, war irgendwie erdrückend. Für mich ist das Ganze immer noch nicht ganz real und tief im Inneren denke ich, dass sie jeden Moment anruft und mir das Ohr ab sülzt. Wir haben so oft und viel telefoniert, dass ich manchmal davon genervt war. Aber jetzt fehlt es mir sehr. Ich konnte sie immer anrufen, wenn ich unterwegs war, weil ich mich manchmal nicht wohlfühle und dann hat sie mit mir über Gott und die Welt gesprochen. Oder wenn ich zur Schule gefahren bin oder nach Hause oder wenn ich mein Zeugnis bekommen habe. Egal, ob gute oder schlechte Noten in der Schule, sie war immer da und hat mir Mut zugesprochen. Nun fällt das alles weg. Der Zusammenhalt mit meiner Schwester ist gerade sehr wichtig für uns. Mit meinem Bruder ist es momentan etwas schwierig, aber ich glaube, dass sich das auch wieder legen wird. Jeder von uns trauert anders – er auf seine Weise und wir auf unsere.

Aber es gibt auch etwas Erfreuliches: Ich habe nächste Woche Freitag Geburtstag und werde doch glatt 30 Jahre. Ich nulle also. Na darauf sollten wir wohl einen trinken – ihr Sekt und ich Wasser. :p
Eigentlich sollte es ein Gewinnspiel geben, aber mein Freund ist mit mir auf der Buchmesse und so verschiebt sich das Gewinnspiel bis nach der Messe und dann sind wir ja auch noch in England und Schottland. Das heißt: Es wird im April gleich wieder eins geben. Ich bin so aufgeregt. :)

Jetzt werde ich mich aber von euch verabschieden. Ich werde noch etwas das Internet für meine Facharbeit durchforsten und mich auf meinen morgigen Termin beim Zahnarzt vorbereiten. Kann man sich eigentlich darauf vorbereiten? Ich bin mir nicht sicher *lach*
Ich wünsche euch eine schöne Woche
Eure Lea

[Rezension] A.J.Rich - Dein letzter Tag

Als Morgan ihre Wohnung betritt, merkt sie sofort, dass etwas nicht stimmt: Die Tür ist unverschlossen, der Fußboden mit roten Spuren bedeckt. Im Schlafzimmer liegt – grausam zugerichtet – die Leiche ihres Verlobten, daneben sitzen ihre Hunde, sie sind mit Blut verschmiert. Verzweifelt versucht Morgan, Bennetts Eltern ausfindig zu machen. Doch nichts, was Bennett ihr je über seine Familie, seine Arbeit, sein Leben erzählt hat, scheint zu stimmen. Stattdessen findet sie heraus, dass er zahlreiche »Verlobte« hatte, die plötzlich eine nach der anderen auf unnatürliche Weise ums Leben kommen … Ist bald auch Morgan an der Reihe?

Hallo meine lieben Leser,
vor einiger Zeit habe ich das Buch von „A.J.Rich – Dein letzer Tag“ zusammen mit einigen Bloggern gelesen. Heute bekommt ihr, wenn auch etwas später als geplant, meine Rezension dazu.
Das Buch „Dein letzter Tag“ wurde von vielen Thriller-Fans gelobt und Benny von Bücherfarben, hatte mich gefragt, ob ich Interesse habe, es zu lesen. Da mich der Klappentext ansprach, sagte ich zu.
Leider hat mich das Buch so sehr enttäuscht, dass ich es nicht einmal bis zur Hälfte geschafft habe zu lesen. Schon am Anfang, als ich mit dem Buch anfing, habe ich bemerkt, dass der Schreibstil sehr nüchtern gehalten ist. Natürlich werdet ihr jetzt fragen, wie ich das schon bei den ersten Seiten herauslesen konnte. Aber das ist recht leicht: Für einen Psychothriller erwarte ich am Anfang schon das gewisse Etwas.Dieses leichte Schaudern und das Gefühl zu haben, dass da plötzlich jemand neben dir stehen könnte.

Aber es kam einfach nicht.
Dennoch habe ich dem Buch die Chance gegeben, die jedes Buch in meinen Augen verdient. Es geschah nichts. Egal, wie sehr ich es versuchte, mich in die Hauptperson zu versetzen: Es blieb einfach nüchtern. Keine Spannung, die mich plötzlich packte, keine visuellen Vorstellungen davon, was Morgan fühlt oder sieht – all das fehlte.
Aus diesem Grund bekommt das Buch von mir 2 von 5 Sternen.
Ich wünschte, ich könnte dem Buch mehr geben, denn der Autor hat sich Mühe gegeben, aber sie  nicht so umgesetzt, dass es mich vom Hocker gehauen hat.
Hat denn wer von euch das Buch gelesen und möchte mir seine Meinung dazu kund tun?
Liebe Grüße
Lea

[Rezension] Cassandra Clare - Chroniken der Unterwelt (City of Bones)

Gut aussehend, düster und sexy. Das ist Jace. Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos. So fühlt sich Clary, als sie in Jaces Welt hineingezogen wird. Denn Jace ist kein normaler Junge. Er ist ein Dämonenjäger. Und als Clary von dunklen Kreaturen angegriffen wird, muss Clary schleunigst ein paar Antworten finden, sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!

Angefangen habe ich mit den Ebooks, mittlerweile besitze ich die komplette Reihe – plus das Buch von Magnus Bane. Natürlich fehlen mir noch einige Bücher der Reihe, aber das kommt mit der Zeit.
Als ich anfing die Reihe zu lesen, war sie gerade in aller Munde. Der Film war schon draußen und dennoch wollte jeder die Bücher lesen. Ich ließ mich also von dem ganzen Hype anstecken. Eigentlich versuche ich dem ja aus dem Weg zu gehen, aber ich bin dankbar dafür, dass ihr mich so begeistert habt und ich quasi gezwungen war, sie zu lesen.
Heute kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, diese Reihe nicht zu besitzen und ich denke, vielen von euch geht es genauso.
Beginnen wir am Anfang. Ich mag den Schreibstil von Cassandra Clare sehr gerne. Für mich schreibt sie sehr lebendig und detailreich. Das mag ich an Geschichten besonders. In die Welt der Bücher zu tauchen, gehört für mich einfach dazu. Wenn ich das nicht habe, dann fehlt mir immer etwas in einem Buch und das macht es dann für mich nicht mehr komplett.
Ich habe „City of Bones“ angefangen auf dem Handy zu lesen und ich konnte mich kaum loseisen.

Das Handy war also die Nacht mein Freund und ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen.
Auf dem Handy oder Kindle zu lesen, geht manchmal schneller, als wenn ich ein Buch in der Hand habe. Dennoch bevorzuge ich Bücher.
Ihr Schreibstil lässt einen sehr schnell in die Welt der Shadowhunter tauchen. Ich war unglaublich fasziniert von der Einleitung und dem ganzen drum herum. Das Leben von Clary, die mir schon irgendwie auf den Keks geht, über das Dasein eines Shadowhunters.
Ich konnte viele Fassetten des Buches verfolgen: Spannung, Humor, emotionale Momente und das Gefühl, Harry Potter, Twilight und House of Night zu begegnen, was sich aber schnell wieder verflüchtigt hatte. Denn „City of Bones“ hat seinen eigenen Charme und daher kann ich euch das Buch nur empfehlen.

Natürlich wird es einige unter euch geben, die es nicht gut finden, aber alleine die Geschichte hinter der Person Clary Frey und den Lightwoods ist es allemal wert.
Besonders gut hat Cassandra die Charaktere Magnus Bane und Alexander Lightwood beschrieben. Sie waren sofort meine Lieblingscharaktere im ersten Teil. Als sie aufeinander trafen, hätte ich nie gedacht, was sich zwischen den beiden entwickeln könnte.
Ich würde mich über Feedback zum Buch von euch freuen, denn ich bin immer voller Neugierde auf die Meinung der anderen :)

Liebe Grüße
Lea

!!Reallife!! Meine erste Woche im Praktikum

Hallo ihr Lieben,
da ich nun im Praktikum bin, habe ich mir gedacht, dass ihr vielleicht erfahren möchtet, wie meine erste Woche im Praktikum war. Seit Dienstag absolviere ich mein Praktikum in einer Kreativitätsgrundschule. Ich arbeite dort aber nicht die ganze Woche, sondern nur von Dienstag bis Freitag. Montags bin ich immer meiner Fachschule. Meine Arbeitszeiten im Praktikum sind teils doof, teils ganz gut. Ich arbeite drei Tage die Woche von 11:30 Uhr bis 17:30 Uhr und einen Tag von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr.

Aber auf der anderen Seite finde ich die Nachmittage mit den Kids lustig, denn wir Spielen UNO, Halli Galli oder wir malen und basteln. Es ist nie langweilig und das mag ich sehr gern. Obwohl die Kinder in manchen Situationen sehr laut sind – auch im Unterricht – so haben sie doch alle ihre Stärken und Schwächen. Mit einem der Jungs rede ich viel über Transformers. Soviel ich weiß, gibt es eine Serie, die ich aber noch nicht gesehen habe. Aber die vier Filme, die es schon zu sehen gibt, über die reden wir sehr viel.
Mit den Mädels rede ich oft über Schulfächer. Was ist ihr Lieblingsfach oder was mögen sie gar nicht.

Aber alle haben sie etwas, in dem sie gleich gut sind und das ist ihre Kreativität. Sie malen sehr gerne und freuen sich immer auf Kunst. Auch wenn es vielseitigen Unterricht gibt, so freuen sie sich darauf am meisten.
Kommen wir nun aber dazu, was genau meine Aufgabe in der Schule ist.
Ich begleite die Kinder im Unterricht, ich begleite sie zum Schwimmen, zum Essen und auch auf die Hofpause. Manchmal bin ich aber auch mit meiner Anleiterin unterwegs. Wir reden viel über die Art von Projekten, die ich gerne mit den Kindern für meine Facharbeit erarbeiten möchte.
Mein Projekt kann ich im Kreativraum, wenn es möglich ist, entwerfen. Ich möchte mit den Kindern ein Mobile basteln. Es soll aus drei Schwierigkeitsgraden bestehen. Ich habe euch hier drei Bilder raus gesucht, die ich bei Pinterest gefunden habe.
  
Ich finde, für die 1. bis 3. Klasse ist das machbar und ich glaube auch, dass sie dabei großen Spaß haben werden. Es ist etwas, was sie selbst entworfen haben. Sie bekommen keine Vorgaben, außer dass sie vier verschiedene Materialien benutzen müssen.
Wie ich meine Facharbeit nachher benennen werde, weiß ich noch nicht. Das ist meine Schwachstelle.

Für mich ist es aber wichtig, dass sie nicht nur ihre Kreativität fördern, sondern auch ihre Gruppendynamik.
Bevor ich aber mit dem Projekt anfangen kann, muss ich erst mit der Hortleitung sprechen und dann eine Ausschreibung für die 1. bis 3. Klasse in deren Klassenzimmer hängen.
Ich plane nicht mehr als 5 Kinder pro Klasse. Ich möchte gerne auf jedes Kind eingehen können. Einplanen würde ich gerne 45 Minuten. Sollten Kinder nicht fertig werden, können sie beim nächsten Mal dabei sein, um ihr Projekt zu beenden – denn kein Projekt soll unvollständig bleiben.
Bevor die Kinder aber mit dem Basteln anfangen können, müssen sie sich 4-6 Materialien aussuchen, wie ich oben schon erwähnt habe. Dazu zählen: Origami, Wolle, Stoff, selbst gebastelte Tiere aus Papier oder Pappe u.v.m.

Natürlich sind auch Buntstifte oder Filzer gern gesehen. Es dürfen auch Glitzersteine oder Sand verwendet werden. Es soll bunt und kreativ sein und es ist wichtig, dass es wirklich unterschiedliche Materialien sind. Jedes Material darf somit nur 1x vorkommen.
Wenn ich ein fertiges Mobile habe, werde ich euch natürlich eines zeigen. Denn mir ist wichtig, dass ich den Kindern auch ein selbst Gebautes vorstellen kann.
Das war meine erste Woche und ich freue mich auf die nächste.

Liebe Grüße
Lea <3

[Rezension] Petra Röder - Drei kleine Worte

Geld allein macht weder glücklich, noch schützt es vor einem gebrochenen Herz. Das hat auch Millionärstochter Liv Bennett mittlerweile gelernt. Sie lässt all den Luxus und eine schmerzhafte
Beziehung hinter sich und zieht von New York nach London, um dort bei ihrer Tante ein völlig normales Leben zu führen. Doch irgendwie läuft alles anders, als erwartet und daran ist Eric, der Untermieter ihrer Tante nicht ganz unschuldig. Und dann steht plötzlich auch noch die Polizei vor der Tür.


Es ist kein Geheimnis, dass Petra Röder zu meinen Lieblingsautoren gehört und es ist auch kein Geheimnis, dass ich irgendwann einmal im Besitz all ihrer Bücher sein möchte.
Jetzt habe ich es endlich geschafft, den ersten Teil ihres Romans „Drei kleine Worte“ zu lesen.
Ich bin kein Fan von Liebesromanen, aber ab und zu packt auch mich das Verlangen und da ich dieses Buch von Petra mit Widmung bekommen habe, dachte ich mir, dass ich dem Buch unbedingt eine Chance geben muss.
Ich habe immer die Befürchtung bei Liebesgeschichten, dass es dieses typische „0-8-15“ ist. Ihr wisst schon: Der gut aussehende Prinz, der die Prinzessin vor den bösen Männern rettet und sie heldenhaft auf seinem weißen Pferd sicher zur Burg bringt. Sie heiraten und werden glücklich bis ans Ende ihrer Tage.
Nun, es gab einen Retter in der Geschichte: Eric. Ein gut aussehender blonder Mann, der Olivia „Liv“ am ersten Tag nicht ganz geheuer vorkommt. Er ist unfreundlich und sieht sie als etwas Schlechtes. Denn ihre Kleidung sagt eines aus: Sie hat Geld und das nicht zu wenig. Und das nur, weil ihr Vater ein erfolgreicher Unternehmer ist, bedeutet es nicht, dass sie gleich eine von diesen reichen Tussis ist, die nur von Daddys Geld leben.

Aber kommen wir zum Anfang der Geschichte: Liv reist mit ihrer Freundin Claudia von New York ins regnerische London, wo sie für ein Jahr bei ihrer Tante leben will, während Claudia nur für vier Wochen in London zu Besuch ist. Sie freut sich auf die Zeit bei ihrer Tante, wo sie von alledem, was ihr in New York wiederfahren war, Abstand gewinnen kann. Sie wollte sich Arbeit suchen und einfach nur ein neues Leben aufbauen. Leichter gesagt als getan, denn unvorhergesehene Dinge bringen Livs neues Leben ins Wanken. Eric, der gut aussehende Blonde tritt in ihr Leben und bringt ihre ganze Gefühlswelt durcheinander. Aber nicht nur ihre: Auch Eric muss sich immer mehr Gedanken darum machen, was er für Liv empfindet.
Natürlich kommt Claudia, Livs Freundin, nicht zu kurz: Sie ist ein typisches It-Girl und liebt ihr Luxusleben und ist nicht bereit, es aufzugeben – auch wenn Liv immer wieder an ihrem Verstand appelliert.  Aber Claudia ist viel zu stur, um etwas an ihrem Leben zu ändern.
Dann ist da noch Livs Vater, der ihr das Ganze nicht gerade einfach macht. Auch von Livs Ex-Freund ist die Rede und ich habe Liv für ihre Stärke ihm gegenüber bewundert. Ich hätte dem Typen vor einen Bus geschubst, wenn er mir das angetan hätte und das Schlimmste ist: Ihr Vater hat das alles nur belächelt. Wenn ihr das Buch lest, werdet ihr wie ich reagieren.
Manchmal hatte ich das Gefühl, dass Liv unsicher ist in Sachen Eric. Und auch in vielen anderen Dingen, die geschehen. Aber dennoch ist sie eine starke Persönlichkeit, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Das fand ich richtig gut an ihr.

Über Livs Tante hätte ich gerne etwas mehr erfahren, denn die stell ich mir richtig interessant vor – besonders, weil sie nicht gerade angetan über ihren Bruder, Livs Vater, ist. Jedenfalls nicht über den momentan Lebensstil vom ihm.
Dennoch habe ich einen Negativpunkt und das ist das Cover: Ich weiß, dass ich es am Anfang toll fand, aber mittlerweile bin ich gar nicht mehr so begeistert davon. Besonders bei der Geschichte hätte ich mir gerne ein ähnliches wie bei „Traumfänger“ gewünscht.
Da die Geschichte und Liv und Eric in „Vier kleine Worte“ weiter geht, wird auch dieses Buch bald bei mir einziehen.

Für dieses Buch bekommt die liebe Petra 4 von 5 Sternen.
Lea <3

[Rezension] Rena Fischer – Chosen „Die Bestimmte“

Es ist wieder an der Zeit für eine neue Rezension von mir.
Ich weiß, dass ihr ziemlich lange warten müsst, aber ich versuche öfter zu posten. Leider fing das neue Jahr nicht ganz so gut für mich und meine Familie an. Meine Mama starb vor zwei Wochen und das hat uns allen sehr den Boden unter den Füßen weggerissen.
Ich habe ziemlich lange geschwiegen und es wusste neben meiner Familie und meinen Freunden auch nur eine Handvoll Facebook-Freunde und das war auch gut so. Ich war noch nicht bereit für die vielen „Mein Beileid“ Wünsche. Ich weiß auch nicht, ob ich heute schon bereit dafür bin.
Durch den tragischen Tod meiner Mama wurde ich auch für einige Tage von der Schule befreit und habe mich in ein Buch gestürzt, von dem ich mir erhofft habe, dass es spannend sei.

Vielleicht hat der ein oder andere von euch das Buch von Rena Fischer „Chosen – Die Bestimmte“ gelesen: Es ist ihr Debütroman und eigentlich ein Grund zur Freude.
Leider hat mich das Buch kaum überzeugen können: Obwohl der Klappentext des Buches so schön geschrieben ist und auch sehr interessant herüber kam, war das Buch in meinen Augen eine reine Katastrophe.
Bevor ich euch aber etwas über die Handlung erzähle, hier der Klappentext für euch.












Vielen lieben Dank Jacquelin :)
Ein Eliteinternat für Hochbegabte – nicht gerade Emmas Traum! Doch Sensus Corvi ist kein normales Internat: Emma ist eine Emotionentaucherin und kann die Gefühle anderer Menschen spüren. Auch all ihre Mitschüler verfügen über besondere Gaben, was für Emma etwas gewöhnungsbedürftig ist. Der charismatische Aidan kann beispielsweise die Elemente beeinflussen – vor allem aber bringt er Emmas Gefühlswelt ziemlich durcheinander ... Als plötzlich Jared, ein ehemaliger Schüler, bei Emma auftaucht und sie in das düstere Geheimnis einweiht, das hinter den Mauren des Internats lauert, gerät Emma zwischen die Fronten und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Eine Rebellion bricht los, die mehr ist als ein erbitterter Kampf. Und für Emma geht es dabei nicht nur um die große Liebe, sondern um Leben und Tod!

Wie ihr seht, sehr interessant – jedenfalls für mich. Also habe ich mich dazu entschlossen, zusammen mit 9 anderen Lesern das Buch zu lesen. Ohne, dass wir uns abgesprochen haben, waren wir alle der Meinung, dass das Buch im Schnitt 4 von 10 Punkten erreicht. Ich  selbst habe 3 von 10 Punkten vergeben. Der Grund: Ich mag die Idee der Geschichte. Sie ist wirklich gut, nur leider hat die Autorin einen gravierenden Fehler gemacht: Sie hat das Buch geschrieben, als wenn sie eine Liste abarbeiten würde.
Gleich zu Beginn sieht man mehrere Sätze, die sehr kurz sind. Ich nenne euch ein erfundenes Beispiel.
„Maya geht heute in die Schule. Sie hat eine blaue Jacke an. Sie trinkt gerne Wasser. Mag aber keine Cola. Sie hat jetzt Mathe. Sie mag den Lehrer nicht. Die Klasse mag sie auch nicht. Wann ist endlich Pause.“
Mir stellt sich die Frage, warum sie solch kurze auf den Punkt gebrachte Sätze schreibt? Sollte sie ihren Lesern nicht mehr Lesefluss geben? Warum fiel es ihrem Lektor nicht auf? Was veranlasste den Verlag dazu, das zu Buch zu vermarkten? Und warum hat sie fast nur fünf Sterne Rezensionen?
Bin ich vielleicht zu zimperlich? Gehe ich die Sache zu ernst an? Sollte ich mich vielleicht in eine Jugendliche versetzten, die das Buch liest?
Nein, ich stehe ganz klar zu meiner Meinung: Rena Fischer hätte aus dem Buch weit mehr herausholen können, als sie es getan hat. Sie hat einen netten Schreibstil, der jedoch ausbaufähig ist. Wenn sie sich einfach mehr Zeit nimmt, sich vielleicht zwei weitere Leser heranholt, die ihr eine ehrliche Meinung geben, dann sehe ich gute Chancen für einen Debütroman. Aber dieses Buch hier ist für mich persönlich nichts weiter als ein mittelklassiges Buch, das zwar einen Haufen an 5 Sternen hat, die in meinen Augen jedoch nicht wirklich ehrliche Meinungen darstellen.
Gehen wir nun zu der Handlung: Emma Mayer ist ein 16 jähriges Mädchen, das gezwungenermaßen zu ihrem Dad nach Irland zieht. Sie geht auf ein Internat für Kinder mit Superkräften. Sie lernt Aidan Canahan kennen und versteht sich am Anfang sehr gut mit ihm, dann gibt es im Laufe der Geschichte einige Krisen zwischen den beiden. In der Schule hat sie eine Freundin, die eher zur Mittelschicht gehört und ganz nett zu sein scheint. Der Direktor der Schule „Fionbar Faran“ ist irgendwie komisch: Obwohl er sehr nett erscheint, ist er es nicht. Mir wird in der Geschichte nie ganz klar, wie er wirklich ist, doch das klärt sich erst alles zum Schluss auf. Ihr Vater Jacob Macaengus ist noch seltsamer: Er entführt seine Tochter und klärt sie nicht einmal richtig auf. Irgendwann kommt Emma dahinter und akzeptiert das. Für mich super unlogisch – ganz ehrlich. Wenn mich jemand entführt, egal ob Vater oder nicht, ich würde ein Theater vom Feinsten machen. Ich würde ihm das Leben zur Hölle machen, um es auf den Punkt zu bringen. Aber die liebe Emma unternimmt relativ wenig dagegen. Oder die Fähigkeiten eine Emotionsleserin zu sein. Woher kommen die Fähigkeiten? Ist sie damit geboren worden? Wenn ja, wie kommen sie in ihre Blutlinie? Was hat es mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten auf sich?
Ihr seht: In dem Buch ist alles durcheinander und so fühle ich mich auch. Ich bin sehr oft durcheinander gekommen beim Lesen, denn Rena Fischer hat Gedankensprünge, denen ich einfach nicht folgen kann. Es fehlen oft mehrere Passagen, ohne die ich wirklich aufgeschmissen war. Ich wusste oft gar nicht mehr, wo ich gerade bin und habe dann Ewigkeiten gebraucht, um zu merken, dass in dem Buch gerade die Rede von drei Wochen später ist. Ich finde es gut, wenn Leser ein Buch toll finden. Aber ich finde es noch besser, wenn die Leser, die auch Rezensionen schreiben, ehrliche und gut gemeinte Ratschläge an die Autorin geben.
Mein Ratschlag an die Liebe Rena ist: Du hättest das Buch noch mal überarbeiten sollen. Ich finde, für 17 Euro ist es wirklich unterdurchschnittlich und wenn ich es nicht als Rezensionsexemplar bekommen hätte, wäre es auf direkten Weg mit der Post wieder zurückgegangen. Ich mag deine Idee für das Buch sehr und ich glaube, dass du sehr viel aus dem Buch herausholen kannst. Aber so wie es gerade geschrieben ist, kann ich es niemanden von meinen Lesern empfehlen.
Ich wünsche der Autorin alles Gute und ich wünsche mir, dass ihr nächstes Buch besser wird.
Persönlich werde ich den zweiten Teil von Chosen nicht lesen.
Das Buch hat 2,5 von 5 Sternen bekommen.

[Rezension] Sarah Lee - Passion for Love

Hallo ihr fleißigen Leser <3
Ich wünsche euch, wenn auch etwas verspätet, ein frohes neues Jahr *smile*
Es tut mir leid, dass ihr solange auf einen neuen Beitrag von mir warten musstet. Ich habe es zeitlich einfach nicht geschafft. Im Privatleben war bei mir viel durcheinander und erst jetzt wird es langsam wieder stabiler.
Wie die meisten auf Facebook schon gesehen haben, hat mein Freund mir am 31.12.2016 einen Heiratsantrag gemacht. Ich habe mich so sehr darüber gefreut, dass ich weinen musste. Ich habe natürlich „JA“ gesagt, was auch sonst <3.

Aber nun zu meiner ersten Rezension im neuen Jahr. :)


Wer von euch kennt denn das eBook von Sarah Lee „Passion for Love“?
Ich habe schon mal ein Buch von ihr gelesen – unter einem anderen Pseudonym. Und obwohl sie sich meine Kritik zu Herzen genommen hat, werde ich mit ihrer Schreibart nicht warm. Ich habe das Buch bis zum Ende gelesen, was nicht mal drei Stunden gedauert hat. Ich konnte das Buch komplett durchlesen und war weder überrascht, noch begeistert. Beim ersten Buch von ihr haben mich die vielen Rechtschreib- sowie Grammatikfehler gestört. Diesmal hat sie sich einen Lektor genommen und es gut umgesetzt. Aber die Sätze waren zu kurz und abgehackt. Auch die Handlung war schnell vorhersehbar und ich wusste schon in der Mitte des Buches, wie es am Ende ausgehen würde.



Aber ich wollte „Sarah Lee“ die Chance geben, sich mit dem Buch im Vergleich zu ihren anderen hervorzuheben. Leider schafft sie dies nicht und somit muss ich mir selbst auch eingestehen, dass ich von der Autorin keine weiteren Bücher kaufen und lesen werde. Empfehlen werde ich das Buch auch niemanden, aber der Lesegeschmack ist ja bekanntlich bei jedem Leser anders.
Von mir bekommt das Buch 2 von 5 Sterne – und das auch nur, weil die liebe Juliane Schneeweiß so ein wahnsinnig tolles Cover gezaubert hat.

Berliner Buchmesse 2016

Wunderschönen guten Abend<3
Meine allererste Buchmesse war ein voller Erfolg. Ich habe es dieses Jahr geschafft hinzugehen, obwohl es mich gesundheitlich ganz schön aus den Latschen gekippt hatte. Wir waren in den Herbstferien im Urlaub und da wurde ich zu meinem Bedauern krank. Durch das Fliegen ist es schlimmer geworden und sogar heute habe ich noch Probleme mit meinen Ohren und meinem Gleichgewicht. ABER das soll mich natürlich nicht abhalten, euch meine Eindrücke zu schreiben.


Wie ihr in meinem Bericht seht, habe ich wenig Bilder gemacht, dafür aber umso schönere. Ich habe mich so sehr gefreut Sandra Florean und Farina De Waard wiederzusehen. Und ganz besonders habe ich mich auf Veronika Serwotka gefreut. Das war unser erstes Kennenlerntreffen und wir haben uns sofort super verstanden.


Da sie den Talawah-Verlag alleine vertreten hat, blieb ich den Tag die meiste Zeit bei ihr. So konnte sie sich nämlich auch mal die Füße vertreten. ;)
Wenn ich nicht am Stand war, lief ich ein wenig umher und schaute mir die Stände an.
Ihr glaubt gar nicht, was ich alles Schönes gesehen habe. Eine große Abteilung Gay-Romane, die ich sehr faszinierend fand. Ich habe mir einige Bücher abfotografiert, die ich mir unbedingt noch kaufen möchte, denn der Klappentext war einfach nur spannend und zog mich magisch an.
  

Auf der Messe fanden sich auch viele Self-Publisher, die ihre Bücher sehr schön präsentiert haben und mit den meisten kam ich auch ins Gespräch. Sie haben mir viel über ihre Bücher erzählt, was mich richtig neugierig gemacht hat. Ich habe mir extra Lesezeichen mitgenommen, so bleiben sie mir im Gedächtnis und ich weiß genau, welches Buch demnächst auf meinem Kindle landet.
  
Aber nicht nur Self-Publisher kamen mit mir ins Gespräch, sondern auch Verlage. Darunter waren der Eisermann VerlagIFub Verlag und der Sadwolf Verlag. Am Arunya-Verlag habe ich mich mit dem Autor Guido Krain unterhalten. Das Buch, das der Herr Krain in der Hand hält, wird demnächst in meinem Bücherschrank stehen. ;)
   
Alles in allem war das ein wirklich schöner Tag. ABER er war noch lange nicht zuende. Mit einer Autorenkollegin, deren Name mir leider schon wieder verfallen ist, :/ aber die bei der lieben Sandra Florean am Stand war, ging es noch in die Pablo-Neruda Bibliothek, wo es eine Quartett-Vorlesung von Sandra FloreanVeronika Serwotka, Laurence Horn und Guido Krain gab.
   
Aus der Vorlesung wurde eine Interaktion der Autoren, die nicht nur sehr interessant, sondern auch ultra lustig war. Sie haben sich wirklich ins Zeug gelegt, um es uns Zuschauern so humorvoll wie möglich zu gestalten.

Für diesen tollen Tag möchte ich mich bei all den Autoren und Verlagen sowie bei den Veranstaltern der Berliner Buchmesse bedanken.
Ich freue mich auf das nächste Jahr und ganz besonders freue ich mich, wenn ich die einen oder anderen Autoren auf der Leipziger Buchmesse wiedersehen werde.
Lg Lea <3

(Fotos folgen später!) 

[Rezension] Åsa Böker – Im Glanz der Welten (In den Nordlanden Teil 1)

Die sechzehnjährige Silke aus dem schwedischen Silvbro flüchtet nach einer Mobbingattacke in die Anderswelt »Nordland«. Nach dem Übergang begegnet sie zwei gleichaltrigen Mädchen, die sich bereits im Leben behaupten mussten: Yrsas Mutter wurde als Hexe verbrannt und Unna ist gezwungen, als riesenhafte Missgeburt in der Schmiede ihres Vaters zu schuften. Zusammen machen sich die Mädchen auf, dem Jahrhundertereignis Nordlands zu folgen: Leit. Unter Bewachung von grimmigen Soldaten ziehen eintausend zwangsrekrutierte Pflückerinnen aus, um die heiligen Diamantblumen zu ernten, die im unwegsamen Moor Fenmarken wachsen. Den Befehl über alle hat der ehrgeizige Anführer Crispin Silberschwert, der die Ehre seiner Familie wiederherstellen muss. Doch die Arbeit im Moor ist gefährlich und nicht alle Mädchen werden Leit überleben.
Die andere Welt gibt es schon immer in der Peripherie. Manchmal erahnt man sie, aber sobald man den Kopf dreht, verschwindet sie.


Das erlebt auch Silke, ein Mädchen aus dem schwedischen Silvbro. Verspottet und gehänselt von den Mitschülern und von der eigenen Mutter nicht richtig verstanden. Silke hat es nicht leicht in ihrem Leben: Ihre Mitschüler mögen sie nicht, der Junge, in den sie verliebt ist, interessiert sich nicht für sie. Freunde hat sie außerhalb der Schule keine und ihre Mutter benimmt sich wie ein Hippie.
Alles nicht so einfach für ein sechszehnjähriges Mädchen, das sich nichts mehr wünscht, als „normal“ zu sein.
An Mittsommer reist Silke mit ihrer Mutter Ingrid zum „Lichtfest“. Silke ist nicht so begeistert wie ihre Mutter, ist ihr das Ganze doch recht unangenehm und auf eine Art und Weise auch peinlich.

Weil sie keine Lust auf dieses Spektakel hat, flieht sie am Abend von der Veranstaltung und sucht sich ein ruhiges Plätzen am Wasser.
Nichtsahnend, dass für Sie ein neues und aufregendes Abenteuer beginnt.
Ein Ritter auf einem Pferd und das mitten unter den ganzen Menschen? Silke wusste sofort, dass etwas falsch an dieser Situation ist. Sie befindet sich nicht nur mehr in der Nähe der Häuser, die sie bis eben noch gesehen hat. Nein, denn die Häuser sind plötzlich durch Bäume ersetzt worden. Sie befindet sich in einem Wald – mit einen unbekanntem Reiter.
In der Geschichte passieren mehrere Perspektivwechsel. Ich bin kein Fan davon, aber es war wichtig, denn der Zusammenhang zwischen den verschiedenen Charakteren kam im Laufe der Geschichte zustande.

Im Verlauf begleiten wir Silke auf das Gymnasium. Die neue oder alte Silke kann endlich einen neuen Lebensabschnitt beginnen. Nur leider gelangt es ihr nicht so, wie sie es gerne hätte. Das Mobben und Verspotten hört nicht auf und Silke will nichts lieber, als sofort von dort zu verschwinden. Und zwar dahin, wo sie den Ritter mit seinem wunderschönen Pferd gesehen hat.
Ausgerüstet mit allen möglich wichtigen Dingen wie Taschenlampe und Kompass geht sie mit ihrer Klasse auf einen Ausflug ins Naturschutzgebiet. Aber wer braucht einen Kompass und eine Taschenlampe, wenn er sich nur auf den Pfad aufhalten darf und auch immer nur in Gruppen unterwegs ist – ganz genau, um abzuhauen. Silke hat sich nicht nur diese zwei Dinge eingepackt, sondern auch genug Vorräte, damit sie nicht verhungert oder verdurstet.
Sie kapselt sich von ihren Mitschülern ab und schafft es ein weiteres Mal in die andere Welt zugelangen. Dort triffst die auf ihre Freundin aus der Kindheit, die ihre Eltern für Einbildung hielten und auch auf ein weiteres Mädchen – Unna, die Schmiedstochter. Zusammen begeben sie sich auf den Weg nach Leit. Dort findet das Jahrhundertereignes Nordlands statt. Eintausend Mädchen, die von Soldaten zwangsrekrutiert wurden, machen sich auf die Suche nach Diamantenblumen, die nur im Moorgebieten wachsen, um diese zu ernten. Die 100 besten Pflückerinnen haben die Ehre, am Hofe von Konrad IV zu leben und eine Weberin zu werden.

Aber es wird nicht leicht für die Mädchen im Moor: Gefährliche Kreaturen lauern in den dunklen Gewässern rund um das Moor. Singende Kreaturen, die die Mädchen in den Tod locken, Seelenfresser, die in der Nacht hinaus kommen und Trolle, die vom Geruch des Blutes angezogen werden. Für Silke ein Erlebnis, das sie so schnell nicht vergisst.
Das Abenteuer endet nicht nur mit einem Happy End, sondern auch mit Verlusten, die Silke zu schaffen machen. Aber es gibt ja eine Fortsetzung, in der es sicherlich spannend um Silke und die Nordlanden wird.
Im Abschluss noch eine kleine Zusammenfassung von mir.
Ich mag die Geschichte. Sie ist spannend, witzig, traurig und glücklich zugleich. Ich mag viele der Charaktere, da sie sehr viel Leid ertragen haben, aber immer noch die Hoffnung hegen, dass alles gut wird.

Ich finde es toll, dass die Autorin die Welt des Nordlandes, so wie unsere Welt, sehr gut beschreibt. Denn wir leben im Zeitalter von Facebook und Co. Ich glaube ich habe bis jetzt kein Buch gelesen, wo das so gut erzählt wird. Besonders das Thema Mobbing beschäftigt mich schon sehr, denn jeder von uns hat das schon mal erlebt. Vielleicht nicht bei sich selbst, aber gesehen oder mitbekommen haben wir das sicherlich schon auf dem Schulhof, bei Facebook oder sogar in der Familie.

Verschließt nicht eure Augen, wenn ihr seht, dass ein Junge oder Mädchen von anderen verspottet und gehänselt wird. Wenn ihr nicht selbst dagegen angehen könnt, dann holt Hilfe, denn damit könnt ihr der geschädigten Person helfen. Ihr müsst keine Freunde werden, aber Mobbing kann einen Menschen verändern. Es kann einen stärker machen, so dass man drüber stehen oder es einen schwächen kann. So sehr, dass viele keinen anderen Ausweg mehr haben und sich das Leben nehmen.

Es sind vielleicht harte Worte und es gibt sicherlich den ein oder anderen, der anders denkt, aber wenn ihr die Augen aufmacht und euch mal in den Schulen umschaut, dann werdet ihr sehen, dass das Mobbing schon im jüngsten Alter los geht und mit steigenden Jahren häufig noch schlimmer wird. Dagegen etwas zu tun, ist gerade deshalb so unglaublich wichtig, finde ich.

Ich bedanke mich bei euch und freue mich über jedes Feedback.
Lea <3

[Rezension] Linus Geschke – Die Akte Zodiac Teil 2-4



Ein herzliches Willkommen zu den letzten drei Bänden von Linus Geschke.
Ursprünglich war geplant, dass ich jedes der Bücher einzeln rezensiere. Aber die Bücher sind so kurz, dass es sich einfach nicht lohnt, alles einzeln zu rezensieren. Ich habe die letzten drei Teile auch ziemlich schnell durchgelesen. Der Spannungsfaktor war sehr groß und ich wollte unbedingt wissen, wer denn nun all die ganzen Morde begonnen hatte und wer so verrückt ist, den Zodiac Killer nachzuahmen.
Was ich dabei herausfand, verschlug mir echt die Sprache.

Die ganze Zeit hatte ich einen bestimmten Verdacht. Ich war mir zu 100% sicher, wer der Täter ist. Wie sehr ich mich getäuscht habe, merkte ich am Schluss des vierten Bandes.
In den drei Bänden ging es natürlich um die Verfolgung des Zodiac Killers. Die Kommissare Eva und Oliver sowie der Fallanalytiker Marco gehen einer Spur nach der anderen nach – dabei kommen sie dem Täter immer näher. Leider gehen ihre Erfolge auch wieder zurück, denn der „zweite“ Zodiac ist ihnen eine Spur voraus. Er ermordet einen Mann, der zur falschen Zeit am falschen Ort war. Weitere Liebespärchen verlieren ihr Leben und die Polizei weiß nicht mehr, wo hinten und vorne ist.

Eine Gruppe aus Teenagern interessieren sich so sehr für amerikanische Serienkiller, dass sie sich die „Sons of Sam“ nennen – benannt nach dem berühmten Serienkiller David Berkowitz, der in den 70er Jahren mehrere Morde begann. Die drei Jungen, die sich die „Sons of Sam“ nennen, wissen alles über den Zodiac Killer und wollen ihn selbst finden und die Lorbeeren dafür einheimsen. Dass nicht alles so läuft, wie sie denken, war von Anfang an klar.  Es geschahen Dinge, die ich nie für möglich gehalten und die mich wirklich überrascht haben.
Ich kann jedem Krimi und Thriller Liebhaber die Bücher von Linus Geschke empfehlen. Es lohnt sich, sie zu lesen, denn der Spannungsablauf der Geschichte geht nie verloren. Mir wurde nicht ein Mal langweilig – eher das Gegenteil. Ich wollte so schnell wie möglich wissen, wer der Täter ist.
Dass ich mit meiner Vermutung falsch lag, beruhigte mich. Denn das zeigte mir, wie gut der Autor mich in die Irre führen konnte.
Auch wenn ich von dem Buch sehr angetan bin, habe ich auch eine Kritik an Autor und Verlag.

Aus vier kleinen Büchern kann man ein Buch machen. Wenn ich mir persönlich die Bücher kaufen müsste, wäre ich schon etwas enttäuscht. Ich erwarte von E-Books, die 2,99€ kosten, dass sie schon über etwas mehr als nur 60 bis 90 Seiten verfügen.
Ich kann verstehen, dass man den Spannungsaufbau evtl. so beibehält, aber ich verstehe auch die Kritik der Amazon.de-Leser.
Zum Abschluss noch ein liebes Danke an den „Edel Elements“ Verlag:  Es hat mir sehr viel Spaß gemacht die Bücher zu lesen und ich weiß, dass ich noch mehr von Herrn Gescheke lesen werde. Eventuell gibt es ja noch mal eine kleine Zusammenarbeit zwischen uns.
Und an meine Leser: Vielleicht wollt ihr ja noch einen kleinen Kommentar im unteren Feld hinterlassen, ich würde mich freuen.

Liebe Grüße
Lea